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Meinungsfreiheit: ich bin kein Karlchen

04.04.2015

Kürzlich hatte doch tatsächlich ein Nachbar ein großes Plakat, vom Gehweg aus gut sichtbar, in sein Fenster gehängt mit dem Text Je suis Charlie. Wir haben Meinungsfreiheit, da darf jeder denken, was er will, und jeder darf alle Plakate aufhängen, die er will (na ja, zumindest fast alle).

Meine Meinung zu der Pariser Zeitschrift, deren Redaktion im Januar zum Opfer eines Mordanschlags wurde: Es gehört nicht zur legitimen Meinungsfreiheit, systematisch die religiösen Gefühle anderer zu verletzen und zu verspotten und damit auch noch kräftig Geld zu verdienen. Das ist weder Kunst noch Satire, sondern schäbig.

Deswegen bin ich kein Karlchen. Religiös bin ich übrigens auch nicht, sondern Agnostiker. Jeder soll nach seiner Façon selig werden.

P.S.:
Unsere Politiker hatten nach dem Verbrechen in Paris gleich wieder die (vom Bundesverfassungsgericht verbotene) Vorratsdatenspeicherung gefordert. In Frankreich wird die schon durchgeführt, hat die Tat aber auch nicht verhindern können.

veröffentlicht in kat_Politik

 
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