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Rosenkohl-Auflauf mit Hackfleisch und Käse

26.09.2015

Herbst und Winter sind Rosenkohl-Zeiten, jedenfalls bei mir. Dann wird das edle Gemüse reichlich und günstig angeboten. Die Einsatzzwecke sind vielfältig: Rosenkohl eignet sich als Beilage zu Hauptgerichten, als Bestandteil von Suppen und Eintöpfen, als Zutat zu Backofen-Gerichten. Manche lieben ihn matschig zerkocht, ich bevorzuge Rosenkohl knackig und mit Biß. Hier mein Rezept eines Rosenkohl-Auflaufs mit Nudeln, Hackfleisch und Käse:

Zutaten (für zwei Portionen):

  1. 250 Gramm gemischtes Hackfleisch
  2. drei bis fünf Zwiebeln je nach Größe (Rauminhalt etwa wie das Hackfleisch)
  3. dreiviertel Liter Wasser
  4. 100 bis 120 Gramm handelsübliche Nudeln (Penne oder Fusilli)
  5. zehn bis zwölf Rosenkohl-Früchte je nach Größe
  6. etwa 250 Gramm Schnittkäse am Stück (gut geeignet ist abgepackter Gouda vom Discounter)

Zubereitung (Dauer: etwa 50 Minuten):

  1. Zwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden oder hacken, die Zwiebelwürfel in einer Pfanne in ein paar Tropfen Olivenöl andünsten, bis sie hellgolden glänzen.
  2. Das zerteilte Hackfleisch in die Pfanne geben, mit den Zwiebeln mischen und allseits anbraten, anschließend nach eigenem Geschmack würzen, zum Beispiel mit Pfeffer, Rosmarin, Oregano und ein paar Spritzern Suppenwürze.
  3. Zwischenzeitlich das Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen, ein paar Tropfen Öl und die Nudeln hinzugeben. Die Nudeln etwa 10 Minuten lang (oder nach Vorgabe auf der Packung) kochen lassen. Bei einem Elektroherd kann die Kochplatte vorzeitig ausgeschaltet werden, weil die Restwärme ausreicht (das gilt auch für die Pfanne mit dem Hackfleisch und den Zwiebeln).
  4. Währenddessen den Rosenkohl putzen und in zwei bis drei Millimeter dünne Scheiben schneiden. Vom Käse Scheiben in etwa gleicher Dünne bzw. Dicke abschneiden. (Der Rosenkohl muß nicht vorgekocht werden, außer von denjenigen, die ihn lieber matschig mögen.)
  5. Eine feuerfeste Auflaufform oder Schüssel von passender Größe (etwa 324 cm² Fläche, bei quadratischer Form also 18 cm mal 18 cm groß) innen mit etwas Öl einreiben.
  6. Die Nudeln abgießen und in die Auflaufform geben, als zweite Schicht das Hackfleisch-/Zwiebel-Gemisch draufgeben. Als dritte Schicht folgen dicht an dicht die geschnittenen Rosenkohlscheiben und als vierte Schicht die vorbereiteten Käsescheiben.
  7. Die Auflaufform auf einen Rost (untere bis mittlere Schiene) in den Backofen stellen und den Backofen einschalten (Ober- und Unterhitze, 220 Grad). Ein Vorheizen des Backofens ist hier nicht erforderlich (das halte ich eh' für den größten Blödsinn, weil Energieverschwendung).
  8. Heizdauer im Backofen: eine allgemeingültige Angabe ist schwierig, weil sich jeder Herd unterschiedlich verhält. Ich selbst schalte meinen Elektro-Backofen nach acht Minuten ab und nutze anschließend zwölf Minuten lang die Restwärme. Nach insgesamt zwanzig Minuten hole ich die Auflaufform aus dem Backofen. Vielleicht helfen Ihnen diese Angaben als Richtwert.

Einen übrig gebliebenen Rest des Rosenkohl-Auflaufs kann man später entweder kalt genießen, nochmal im Backofen aufwärmen oder in einer Pfanne erhitzen.

Zeitspar-Tipp: An Zwiebeln, Hackfleisch und Nudeln gleich die doppelte Menge nehmen und gemäß den Arbeitsschritten 1. bis 3. vorgehen. Anschließend die Hälfte von allem sofort verwenden und mit den Schritten 4. bis 8. fortfahren. Die andere Hälfte an gekochten Nudeln und gebratenem Hackfleisch-/Zwiebel-Gemisch kaltstellen und am nächsten Tag verwenden (dann mit dem 4. Schritt beginnen).

Getränke-Tipp:

Zum Rosenkohl-Auflauf empfehle ich als Getränke Pils oder trockenen Rotwein.

veröffentlicht in kat_Kochrezepte

 

Kommentare: 1

VerfasserMona
Datum / Zeitam 22.08.2016 um 02:53:47
IP-Adresse89.247.125.156

Das Rezept klingt super lecker, das würde mit Sicherheit auch sehr gut mit Lammhackfleisch schmecken, da dies ja einen etwas intensiveren Geschmack hat.

Danke für die Getränkeempfehlung. Ich finde solche Angaben immer sehr hilfreich, da ich mich selbst nicht so sehr mit der Getränkewahl auskenne.

Liebe Grüße, Mona

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